"3096 Tage" / Wie ich achteinhalb Jahre in Gefangenschaft überlebte
Die Geschichte der Natascha Kampusch.
Beileibe keine leichte Kost, auch wenn es nur knappe 300 Seiten umfasst. Fräulein Pril hatte es bei frier- und prassel-Stimmung quasi als Urlaubslektüre innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Und war dann erstmal fix und fertig mit der Welt.
Wer erinnert sich nicht an diese unglaubliche Schlagzeile aus dem Jahr 2006, als die achteinhalb Jahre vorher im Alter von 10 Jahren verschwundene Natascha Kampusch aus Wien plötzlich wieder auftauchte?
Sie wurde damals von einem absolut kranken Typ, den sie im Buch nur "der Täter" nennt, entführt und in einem tief unter dem Haus versteckten, hermetisch abgeschlossenen 5qm Loch eingesperrt. Sie schildert sehr klar und fast schon emotionsfremd ihre nicht stattfindende Kindheit und Jugend unter Bedingungen, die jenseits jeglicher menschlichen Vorstellungskraft liegen.
Fazit: Leicht zu lesen aber schwer zu verdauen, auf jeden Fall aber lesenswert!!!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen