Mittwoch, 12. Januar 2011

Die Geschichte vom Schneesee

Es war einmal ein See, der war immer voll Schnee, darum nannten ihn alle Leute nur Schneesee.
Um diesen Schneesee wuchs Klee, der Schneeseeklee, der wuchs rot und grün, und darin äste ein Reh, das Schneeseekleereh, und dieses Schneeseekleereh wurde von einer Fee geliebt, die fast so schön war wie Scheherezade, der überaus anmutigen Schneeseekleerehfee.
Diese Fee hatte, wie alle Feen dieser Gegend, sechsundsechzig Zehen, fünfundsechzig zum Gehen und einen zum Drehen, und dieser sechsundsechzigste Zeh war natürlich der Schneeseekleerehfeedrehzeh.
Zehendrehen macht schrecklich Spaß, doch einmal drehte die Fee im Übermut ihren Zeh zu sehr, und da tat der Drehzeh schrecklich weh.
Zum Glück wohnte am Schneesee eine weise Frau. Die weise Frau, eine Heckenhexe mit zwei schrecklichen Hackenhaxen, hockte grade vor einer Hucke Kräuter, als die kleine Fee gehumpelt kam.
„Guten Tag, beste Heckenhexe mit den Hackenhaxen!“
„Guten Tag, nette Schneeseekleerehfee mit den sechsundsechzig Zehen! Doch was sehe ich: Du humpelst? Was hast du denn?“
„Schneeseekleerehfeezehweh!“
„Gehzehweh oder Drehzehweh?“
„Drehzehweh!“
„Dann ist es nicht schlimm: Gehzehweh ist zäh und hält sich, doch Drehzehweh kommt und vergeht jäh – und wodurch vergeht es? Natürlich durch der Heckenhexe herrlichsten Tee, den hellgelben Schneeseekleerehfeedrehzehwehvergehtee! Und einen solchen hellgelben Schneeseekleerehfeedrehzehwehvergehtee werde ich dir jetzt brauen".
Die Heckenhexe mit den Hackenhaxen nahm Blätter von sieben mal sieben Bäumen und Blüten aus sieben mal sieben Träumen und brachte sie mit Milch aus sieben Eutern und Wurzeln von sieben Kräutern zum Schäumen, und als der Sud sich abgeklärt hatte, wallte im Kessel der hellgelbe Tee.
Na, wenn der nicht bitter schmeckte! „Trink das aus, nette Schneeseekleerehfee!“
„Auf einen Zug, beste Heckenhexe?“
„Auf einen Zug, nette Schneeseekleerehfee!“
Da trank die Schneeseekleerehfee auf einen Zug den Schneeseekleerehfeedrehzehwehvergehteekessel aus, und als der Schneeseekleerehfeedrehzehwehvergehteekessel ausgetrunken war, hatte der hellgelbe Schneeseekleerehfeedrehzehwehvergehtee das Schneeseekleerehfeedrehzehweh aus dem Schneeseekleerehfeedrehzeh der Schneeseekleerehfee weggehext,
und da stieß die glückliche Fee ein lautes Juche aus, das rings durch alle Wälder schallte.
Sie hüpfte frohgemut nach Hause, und auf dem Weg dorthin, da umarmte die Fee noch einmal ganz lieb das Reh, im Klee, am See, voll Schnee.

Montag, 10. Januar 2011

Herr Ess

Wo bleibt eigentlich Herr Ess in diesem blog?
Seine Schilderung des Verlustes und der Wiedervereinigung mit Ralf wäre einen post wert!

Aische die Perle der Lahn

Fräulein Pril freut sich ein Loch in den Bauch, dass Aische sie im Blog unterstützt!
Das macht alles nur noch interessanter, vielschichtiger (Blätterteig?) und origineller.

Im Übrigen ist Aische die große Schwester von Orkan, der ab jetzt mehrere Monate bei Lisa und Murat
im Kinderzimmer wohnen muss. Und keine bösen Worte mehr verwenden darf, sonst schießt Lisa Wurfpfeile mit ihren Augen ab. Fräulein Pril ist ja mal total gespannt wie das weitergeht.....

Frage:
Muss Aische auch den Abwasch übernehmen, wenn Fräulein Pril mal unpässlich ist?

Sonntag, 9. Januar 2011

ich mache mit

Guten Abend, ich wollt mich vorstellen, ich blogge hier mit!
LG!
Aische

Immer wieder Sonntags

EIN GLÜCK ist jetzt gleich Sonntag Abend, denkt Fräulein Pril.
Nachdem sie mit dem Abwasch fertig ist und die kleinen Schwämmchen zum trocknen
aufgehängt hat, wird sie mit Meister Proper auf das Sofa gleiten um.....

...um wie jeden heißersehnten Sonntag Abend erst Lindenstraße und dann Tatort anzuschauen!!!!

Jetzt taut's

Oha, wer hätte das gedacht, dass A) soviel Schnee fallen kann der B) so lange liegen bleibt um sich dann C) innerhalb 48 Stunden leise weinend zu verflüssigen (verkrümeln wäre hier das falsche Wort)?

Wo fliesst das viele Wasser nur hin? Vielleicht bis ins Erdinnere, dann zischt es aber ganz schön, und dann kann derjenige, der da für's Feuer zuständig ist, schauen wie er den Ofen wieder ankriegt....


Fräulein Pril ist eigentlich doch traurig, dass der Winterzauber nun (vielleicht nur vorerst?) beendet ist,
denn die Matsche ringsrum ist ja wohl nicht gerade einladend. Und es hatte doch wirklich etwas von "Drei Nüsse für Aschenbrödel", wenn man durch den Wald lief, wanderte, ritt, schlitterte oder sich wie auch immer bewegte. Fräulein Pril hätte sich nicht gewundert, wenn plötzlich eine Eule laut uhunend um sie rumgeflogen wäre. Oder der Prinz auf seinem tollen Ross....(hatten diese Prinzen-Strumpfhosen damals eigentlich schon einen Lycra-Anteil?).



Aber vielleicht muss man den nassen Zustand nur anders nutzen: wenn man jetzt im Garten überall etwas Waschmittel ausstreut, dann kann man die Rabatten mal ordentlich durchwaschen, so dass die Blümchen im Frühjahr mit viel leuchtenderen Farben aus dem Erdreich kommen. Wie in der Werbung, wo die Frau sich den Grauschleier von der Schulter reisst.....

Samstag, 8. Januar 2011

Der verlorene Sohn

Wir freuen uns außerordentlich, mitteilen zu können, dass Ralf sich wiedereingefunden hat!

Der Arme war kurz vor Weihnachten im Schneechaos verlorengegangen und ist nun, nach vielen Tagen Gejammer ;-) durch Herrn Ess , wieder da! Das Tauwetter hatte einen nicht unerheblichen Anteil daran.

Wir, Fräulein Pril und eine Spülschwämmin, freuen uns schon auf die Wiedersehensfeier!